Ich will ein Engel sein

Wir haben uns nichts mehr zu sagen
Bleiernes Schweigen in nachtschwarzer Stille
Hör auf dem Schatten der mein Gesicht trägt hinterher zu jagen.


Deine Sorge gibt mir keinen Halt
Wieso siehst du nicht, dass ich stark bin
Ja, ich will kämpfen und ich kann
Rede mir keine Schwäche ein
In deiner Nähe will ich nicht schwach sein,
denn wenn jemand beschützt werden muss, dann du
Wie willst du mir zur Seite stehen?


Du bist ein törichter Narr, wie ein Fisch der sich ans Land wagt
Es ist als würde ein kleines Kind einen von Gottes Engel beschützen wollen
Doch dafür braucht es mehr
Gott oder den Sündigen - nur sie können einen Engel schützen,
oder ihn gefangen halten ohne ihn in einen goldenen Käfig zu sperren
Du glaubst an nichts, außer an diese menschenkalte Welt und an ein Trugbild -
einem Trugbild meiner Liebe.


Ich will deine Scheinwelt mit meinen Händen nicht einreißen, denn Engel zerstören nicht
Engel machen traurige Geschöpfe mit ihrem Anblick glücklich
Engel spenden mit ihrer Wärme Hoffnung
Engel opfern sich und bleiben sich dennoch treu
Engel kämpfen und siegen in diesen zerstörerischen Sphären
Doch Engel empfinden niemals Liebe zu schwachen Menschen
Sie fliegen davon - weit in die geschwärzte Nacht und tauchen ins Silbermeer
Ein unsichtbares Band, geknüpft vom Schicksal, hält sie an ihren Herrn.


Dem Unbekannten
Zeigt er sich auf dieser Welt, bleiben sie.
Will ein Menschen einen Engel lieben muss er in seine Ebenen steigen
Muss sich selbst zum Gott erheben und dann gehört er ihm
Auf ewig


Höre meine Stimme
Ich will von nun an ein Engel sein
Ein kurzer Schlag zu Mitternacht und ich bin fort
Geflohen vor dir, um meinen Herrn zu suchen, dem ich gehöre
Du weißt schon längst, dass du mich nicht halten kannst
Meine Liebe rinnt durch deine Hände und zerfällt zu Staub
Leb wohl!

 

 


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