In mir leben Ruinen
Fetzen einer zerstörten Seele
Die nach Hilfe schrie
Und doch nur
Mit Füßen getreten wurde
Die dem Strom der Zeit
Und der schmerzenden Realität
Nicht stand hielt
Gefühle, die nach Erlösung schrein
Eingesponnen in das Netz
Des ewigen Schmerzes
Fallen über mich her
Bedecken mein Sein
Und löschten das Feuer
Feuer des Lebens

In mir leben Ruinen.

"Wenn Du einen Engel in Deinen Armen halten kannst,
trample nicht immer auf seinen
Flügeln herum,

und wundere Dich später,
wenn Dein
E
ngel irgendwann
nicht mehr für
Dich fliegen kann..."

 

und immer wenn ich denke, der morgen dämmert,

weil mein leben von licht geflutet wird,

ist es nur die dämmerung der nächsten nacht...

und das schicksal hat mir wieder einmal die sonnenstunden gestohlen,

und mich nur erahnen lassen, was es bedeutet, das licht zu sehen...

dämmerung für dämmerung...

Sag mir,
wie kannst du so stark sein,
wenn deine Welt in Scherben liegt?
Wo du doch Alles verloren hast?

Ich sehe die Tränen in deinen Augen,
doch ich verstehe sie nicht,
denn du lächelst noch immer, still,
als gäbe es keinen Grund zu Weinen.

Wie kannst du nur so ruhig sein,
Wo doch nichts mehr so ist, wie es war?
Alle Tore sind geschlossen,
kein Weg führt mehr zurück.

Du bist hier gefangen
Ganz allein und ohne Glück.
Niemand kann in dein Leben treten
Und dich vor dem Untergang retten.

Nichts was du gekannt hast,
ist dir geblieben.
Alles ist anders,
doch was tust du?

Du musst nicht stark sein.
Tu nicht so, als wäre alles in Ordnung.
Du kannst weinen, wenn du willst.
Du darfst schreien, so laut du kannst.

Aber bitte, sei nicht so kühl.
Zeig mir, was du fühlst.
Denn es geht hier um dich
Um dein Leben und dein Glück.

„Hoch im Norden liegt ein Berg namens Mitternacht, in dem brennt ein Feuer, die Schwarze Sonne, die in das Innere des Menschen brennt.”

Meine Seele ist eine Höhle.
- Sesam, öffne Dich -
Du wirst Schätze finden.

Goldene Kelche bergen meine Kindheit.
In Perlen schimmert das Glück meines Lebens.
Die Liebe pulsiert warm in roten Rubinen.
Bernsteinfarbenes Lachen, von Silberfäden durchsetzt.

Tücher siehst Du?
Ja, da sind Tücher.
Meine Träume haben sie gewebt.
Darunter verborgen?
Truhen sind es. Schwere Truhen. Aus schwarzem Ebenholz.
Schätze? fragst Du.
Hab acht!
Sie haben Schlösser aus Stahl.
Niemand darf sie öffnen.

Diamanten sind darin. Das sind meine Tränen.
Ruhend in einem Meer von schwarzen Federn. Das ist mein Schmerz.

Hauche Deinen Atem nicht
unter die Tücher, die sie verhüllen.
Du fändest die Schlüssel sonst - 
Gedanken, die schlafen.

Und öffnetest die Truhen Du
und hebtest die Deckel auch nur sacht,

Wogen schwarzer Federn
und diamantene Lava

würden ausgespien,
sich durch die Höhle wälzend
alles unter sich begraben.

Und würden dich töten weil du meinen unendlichen Schmerz spüren würdest


 

 

    Schrei mich nicht so an
    du schweigende Stille
    siehst du den dunklen Vogel
    wie er zwischen den lachenden Eiszapfen fliegt?
    Die düsteren Ruinen
    flüstern und raunen
    zwischen Donner und Blitz
    sehe ich den Schattenstern
    wie er grausam
    das blaue Feuer erstickt
    Tautropfen verglühen zu Zaubersprüchen
    rette die klagende Blumen
    und die seufzenden Bäume
    denn der Sturm des Wahnsinns naht
    Hilfe!
    Ich werde von Verdammnis getreten
    von Verzweiflung gefesselt
    von Hilfslosigkeit geprügelt
    vom großen Warum erdrosselt -
    Tod, mein glänzender Freund
    nimm mich in deine kalten Arme
    es wird dunkel
    friedlich
    still

     

     

     

     

    Ein paar leere Blicke 
     
    Entfliehen dem Gesicht 
    Der Rest wie Stein 
    Noch immer 
    Ohne Regung 
    Eine verlorene Träne 
    Als einziges Zeugnis 
    Der Ankunft des Gefühls 
    Das seinen Namen 
    Mir nicht nennen will 
    Ein Flügel brach bereits 
    Der andere 
    Verlor die Federn 
    Es ist schon spät 
    Ich muß fort

 

     

     

    Das Bett nimmt brennend 
    Mich in seine Arme 
    Die Wände sind Fiktion 
    Starren mich an 
    In die Decke gemeißelt 
    Das Bild von Dir 
    Senkt sich herab 
    Und spielt Versteck 
    Mit meiner Sehnsucht 
    Die weinend legt den Kopf 
    Der Vergangenheit 
    Auf die Schulter 
    Doch findet keinen Trost 
    Nur den Schmerz 
    Der Erinnerung 
    Das Leben geht weiter 
    Ruft der blasse Verstand 
    Wann, frage ich 
    Wieder nur Schweigen

 

     

     

    Engel kehren wieder 
    Aus blinder Zeit und wüstem Raum 
    Und schweigend friert des Silbers Saum 
    Kristallnes Eisgefieder
    Die Engel kehren wieder 
    Vergebens, Flügelwesen 
    Vergessen, was gewesen 
    Zum Tod steigt ihr hernieder
    Staub lähmt den Flug der Sphären 
    Ein Zeichen heuchelt Wiederkehr 
    Doch Isis' Schatten selbst wird Asche nur gebären
    Und zynisch tot von todgeweiht 
    Braucht nicht mehr ihr zu scheiden 
    Zu spät habt, Engel, ihr mir Wahrheit
    prophezeit. 

 

 

 

So kalt wie Schnee 
möcht´ ich darnieder liegen, 
hingestreckt und ausgebrannt. 
Was will die Welt mir bieten 
an Lug und Trug 
den ich noch nicht gekannt ?
    Von düstren Wünschen, 
    Träumen gleich, die sehnend 
    ich erwarte 
    der größte wär zu sterben 
    durch Deine Hand, 
    die zarte.
Oh, letztes Licht 
verlösch´ alsbald und 
nimm den Lebensfluch von mir. 
In Melancholie 
steh ich erwartend, sinnenfroh 
vor der verschlossnen Tür.
    Noch hebt´s die Brust, 
    noch atmen Lungenflügel ein; 
    sie rauben mir Erlösung. 
    Verdammtes Herz, es schlägt, 
    daß Blut pulsiert 
    in lustloser Erregung.
Im Trab verfliegt die Zeit, 
die meine ist, 
doch nie die meine war. 
Glückstränen in den Augen, 
verklärt erwachend, 
als Dein Gift ich sah.
    Dem Gram, dem Haß, der Farce, 
    dem Antlitz dieser endzeitlosen 
    Welt entflieh´n; 
    Euer Gewissen ist nicht rein, 
    doch mein´s: 
    Ich hab Euch nicht verzieh´n. 

 

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